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  • Bitte um Hilfe  “Es wird langsam eng“ – Tiertafel sucht verzweifelt ein Futterlager 

    Bitte um Hilfe “Es wird langsam eng“ – Tiertafel sucht verzweifelt ein Futterlager

    Quelle: Stuttgarten Nachrichten 27.10.2025: Oliver von Schaewen  

    Suchen für die Tiertafel ein neues Futterlager (von links): Erika Gemmrig, Sven Scheuermann, Annette Schäfer und Bettina Reichel. Foto: Werner Kuhnle 

    Zwei Jahre lang hält die Tiertafel im Kreis Ludwigsburg schon Ausschau nach einem Futterlager. Gesucht wird ein Mensch mit Herz und 70 Quadratmetern Platz. 

    Bettina Reichel liebt Tiere– und engagiert sich für sie als Vorsitzende der Tiertafel Ludwigsburg-Heilbronn. Der Verein unterhält ein Futterlager auf dem ehemaligen Werzalit-Gelände in Oberstenfeld– muss dieses aber räumen. „Es wird langsam eng“, sagt die Vereinschefin. Die Kündigung auf dem geplanten Wohngebiet Bottwarwiesen sei nur noch eine Frage der Zeit. 

    Schon seit zwei Jahren bemühen sich Bettina Reichel und ihr Mann Sven Scheuermann um ein neues Lager. Ein erster Aufruf in der Presse verpuffte. „Es gab leider keine Reaktionen. Ich halte im Auto schon immer Ausschau – aber es hat sich nichts ergeben“, sagt die Vereinsvorsitzende. Natürlich werte sie auch Angebote in Immobilienportalen aus. „Der Verein kann sich aber keine 2000 Euro Miete leisten.“

    Das ehemalige Werzalit-Areal wird über kurz oder lang geräumt werden müssen. Foto: Archiv (avanti/Ralf Poller) 

    Gesucht wird folglich ein Mensch mit Herz, der irgendwo in einer seiner Hallen 70 Quadratmeter Platz hat und sich vorstellen kann, den mit der Tiertafel zu teilen. „Es wäre kein ständiges Ein- und Ausgehen, nur manchmal räumen Helfer Futterspenden ein“, erklärt Bettina Reichel. Das Zusammenstellen der Ausgabelieferungen dauere nur jeweils einen halben Tag. „Und das nur dreimal im Monat“, sagt Bettina Reichel. Es würde verladen und losgefahren – es gäbe keinen Kundenverkehr. 

    Versorgt werden 55 Katzen, 30 Hunde, drei Vögel und drei Hasen 

    Aktuell stapeln sich die Futterdosen in der Halle auf Regalen – die Tiertafel versorgt etwa 90 Tiere von etwa 60 Haltern, die das Futter nicht mehr selbst bezahlen können. „Wir geben alle vier Wochen rund 260 Kilo Katzenfutter und 140 Kilo Hundefutter heraus“, erzählt Bettina Reichel. Versorgt würden 55 Katzen, 30 Hunde, drei Vögel und drei Häschen. 

    Etwa die Hälfte der rund 50 Mitglieder packe mit an, um die Tierhalter zu beliefern. Im Lager in Oberstenfeld werden die Portionen vorsortiert und zur Ausgabestelle in Heilbronn und Ludwigsburg gefahren. Dort holen es die Tierhalter entweder ab oder sie werden von dort aus persönlich versorgt, wenn sie nicht mehr mobil sind. 

    Ansprüche an die Halle hat der Verein nur wenige. „Sie sollte ebenerdig anfahrbar sein“, erklärt Sven Scheuermann, der eine einfache Garage wegen der niedrigen Höhe ausschließt. Kämen kommunale Räume, beispielsweise in einem Bauhof, infrage? „Das wäre okay“, sagt Scheuermann. Bettina Reichel würde sich über eine Heizung freuen: „Das Verladen im Winter ist manchmal schon hart.“ Manchmal helfe man sich mit Punsch und Glühwein über die Runden. 

    Das neue Lager sollte irgendwo zwischen Beilstein und Tamm liegen 

    Die Lage der Halle in Oberstenfeld an der Schnittstelle der beiden Landkreise Ludwigsburg und Heilbronn war bisher für den Verein ideal. „Die meisten Mitglieder leben im Bottwartal – der Vereinssitz ist in Steinheim“, berichtet die Vorsitzende, die selbst in Höpfigheim wohnt. „Eine Räumlichkeit irgendwo zwischen Beilstein und Tamm wäre gut.“ 

    Die Lagerfläche ist aber nicht der einzige Punkt, der den Tiertafel-Vorstand beschäftigt. Während für die Auslieferungen immer genügend Freiwillige zur Verfügung stehen, fehlt dem Verein jemand, der sich dem Online-Auftritt widmet und ihn weiterentwickelt. 

    Zudem finanziert die Tiertafel mittlerweile auch Medikamente und ärztliche Behandlungen – ein teures Engagement. „Wir suchen immer wieder Paten für einzelne Tiere“, erzählt Bettina Reichel. Drei Hunde litten unter Herzkrankheiten, bei einer Katze stehe die Amputation einer Pfote bevor. „Für solche Eingriffe können wir nicht mit den Standardspenden aufkommen.“ 

  • simba2

    Simba2

    🐾 Bitte helft Simba – einem tapferen Kerl 🐾 
     

    Simbas Tierhalterin ist schwer krank. Jeder Schritt ist eine Qual. Aber sie sagt: “Ich muss leben, um für Simba dasein zu können.” Denn auch Simba ist schwer krank: Sein kleines Herz ist schwach. Seine Prostata bereitet ihm Probleme. Seine Bauchspeicheldrüse ist nicht in Ordnung, was immer wieder zu blutigen Durchfällen führt. Und seine Anämie führt dazu, dass er manchmal einfach schwach zur Seite fällt 😭. 

    Aber der 12 jährige Mischling schaut seine Halterin jeden Tag mit denselben warmen Augen an. Augen, die sagen: „Ich kämpfe… bitte gib mich nicht auf.“  

    Doch die Tierarztkosten übersteigen alles, was seine Besitzerin tragen kann. Wir helfen, wo wir können… aber diese medizinischen Dauerbehandlungen schaffen wir nicht allein. 

    ✨ Deshalb bitten wir dich: 
    Hilf Simba und seiner Tierhalterin gemeinsam durchs Leben zu gehen. Sie brauchen einander! 

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  • Zu Gast im TV-Studio bei “Trude Kuh”-Vereinsförderung

    Zu Gast im TV-Studio bei “Trude Kuh”-Vereinsförderung

    Bericht vom 22.08.2025 

    Wenn das eigene Tier plötzlich Hunger leidet, weil der Geldbeutel nicht mehr reicht, dann ist die Not groß. In dieser Situation springt die Tiertafel Ludwigsburg/Heilbronn ein. Gegründet im Jahr 2019 von Bettina Reichel und Sven Scheuermann, hat der Verein längst eine zentrale Rolle übernommen, wenn es darum geht, Tierhalterinnen und Tierhalter in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen. Im Gespräch mit Georg Mahn, Redaktionsleiter der „Trude Kuh“-Vereinsförderung, waren die beiden live aus Steinheim zugeschaltet und gaben Einblicke in ihre Arbeit, die Herausforderungen im Alltag und die besonderen Geschichten hinter den Zahlen. Die Fakten sprechen für sich: Rund 50 Mitglieder gehören heute zur Tiertafel, 25 davon sind aktiv im Einsatz. Versorgt werden derzeit 61 Tierhalter mit insgesamt 97 Tieren – Hunde, Katzen und manchmal auch Kleintiere, die ohne das Engagement des Vereins Gefahr laufen würden, ihr Zuhause zu verlieren. Im Lager in Steinheim an der Murr, auf 70 Quadratmetern, stapeln sich die Futtersäcke und Zubehör. Hier wird sortiert, kommissioniert und verteilt. Das klingt organisatorisch, doch hinter jeder Zahl steht ein Schicksal, hinter jedem Futtersack eine persönliche Geschichte. 

    Wenn Notlagen Mensch und Tier treffen 

    Im Gespräch schilderte Bettina Reichel eindrücklich, wie schnell Menschen unverschuldet in eine Situation geraten können, in der das Geld für das Nötigste fehlt. Krankheit, Jobverlust, Trennung oder eine Rente, die hinten und vorne nicht reicht – Gründe gibt es viele. Gerade Tierhalter trifft es besonders hart, denn sie tragen Verantwortung nicht nur für sich selbst, sondern auch für ein Lebewesen, das von ihnen abhängig ist. „Niemand soll sein Tier abgeben müssen, nur weil das Geld nicht mehr reicht“, brachte Sven Scheuermann die Motivation auf den Punkt. Die Tiertafel hilft dort, wo Sozialhilfe, Grundsicherung oder Wohngeld allein nicht ausreichen. Voraussetzung für eine Unterstützung ist, dass das Tier bereits vor Eintritt der Notlage Teil des Haushalts war. So soll verhindert werden, dass Tiere angeschafft werden, nur um über die Tiertafel versorgt zu werden. Doch die Nachfrage ist groß, größer als die Möglichkeiten. Deshalb musste der Verein eine Warteliste einführen. Wer Hilfe braucht, meldet sich, füllt ein Formular aus und wird aufgenommen, sobald ein Platz frei wird. Dieser bürokratische Schritt sei notwendig, erklärte Reichel, weil die Ressourcen begrenzt sind. „Wir möchten jedem gerecht werden, aber wir können nur das verteilen, was wir bekommen“, sagte sie im Interview. 

    Ehrenamt als tragende Säule 

    Die Tiertafel ist ein Paradebeispiel für ehrenamtliches Engagement. Ohne die Helferinnen und Helfer würde nichts funktionieren. Manche fahren regelmäßig ins Lager, um Spenden zu sortieren, andere kümmern sich um Transporte oder helfen bei Veranstaltungen. Wieder andere unterstützen in der Öffentlichkeitsarbeit, pflegen die Website oder die Social-Media-Kanäle. „Es ist eine Gemeinschaft, die weit über das Verteilen von Futter hinausgeht“, beschrieb Scheuermann die Arbeit. Denn die Hilfe beschränkt sich nicht auf die Tiere. Sie erreicht auch die Menschen, die in schwierigen Situationen oft mit Scham oder dem Gefühl der Isolation zu kämpfen haben. Wer zur Tiertafel kommt, findet nicht nur Unterstützung, sondern auch Verständnis. Das Gefühl, nicht allein gelassen zu werden, sei für viele ebenso wichtig wie das Futter für Hund oder Katze. Georg Mahn hakte im Gespräch nach, wie Menschen selbst aktiv werden können. Die Antwort war klar: Jeder, der etwas Zeit übrig hat, kann mitmachen. Ob jung oder alt, ob mit Muskelkraft beim Tragen oder mit Kommunikationsgeschick in der Öffentlichkeitsarbeit – jede Hand wird gebraucht. Besonders wertvoll sei es, wenn sich Menschen langfristig einbringen. Denn gerade die Kontinuität, das Verlässliche, mache die Tiertafel zu einem sicheren Anker für Tierhalterinnen und Tierhalter. 

    Notfellchen und die Kraft der Patenschaften 

    Doch es gibt Situationen, in denen Futterspenden allein nicht reichen. Wenn ein Tier krank wird, wenn Medikamente oder spezielles Diätfutter notwendig werden, dann entstehen schnell hohe Kosten, die die betroffenen Halterinnen und Halter schlicht nicht stemmen können. In diesen Momenten greift die Tiertafel zu einem besonderen Instrument: den Patenschaften. Unter dem Begriff „Notfellchen“ sammeln die Verantwortlichen gezielt Spenden für einzelne Tiere, die dringend Hilfe brauchen. Tierfreunde können hier direkt Verantwortung übernehmen – mit einem festen monatlichen Beitrag oder einer einmaligen Unterstützung. Die Paten erhalten im Gegenzug regelmäßige Informationen über das Tier, dessen Geschichte sie ein Stück weit mitschreiben. „Es geht darum, dass ein Tier nicht leiden muss, nur weil der Halter krank geworden ist oder plötzlich ein Medikament über 100 Euro im Monat kostet“, erklärte Reichel. Die Resonanz sei berührend. Immer wieder gebe es Menschen, die spontan helfen und damit zeigen: Solidarität funktioniert auch über die eigenen vier Wände hinaus. Für Mahn war dieser Punkt ein entscheidender Moment des Gesprächs. Denn er machte deutlich, dass die Tiertafel nicht nur eine logistische Einrichtung ist, sondern auch eine Brücke zwischen Tierfreunden in ganz unterschiedlichen Lebenslagen. Wer mehr hat, gibt ein Stück ab. Wer weniger hat, bekommt Unterstützung. In dieser Balance liegt die besondere Stärke des Vereins. 

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    Link: Trude Kuh Vereinsförderung  

  • Hartmut

    Kater_Hartmut

    💔 Kater Hartmut kämpft – und wir kämpfen mit ihm 🐾 

    Hartmut ist ein elfjähriger, sanftmütiger Kater, der es liebt, draußen in der Sonne zu liegen. Doch Hartmut hat es nicht leicht: Neben einem angeborenen Herzfehler leidet er an einer schweren Autoimmunerkrankung. Diese verursacht schmerzhafte Entzündungen, die nur mit regelmäßigen Tierarztbesuchen, Antibiotika-Behandlungen, Cortisontherapie und speziellem Futter in den Griff zu bekommen sind. 

    Er ist festes Familienmitglied einer jungen, sehr liebevollen Familie. Seine Menschenmama ist gerade in Elternzeit, sein Papa macht eine Ausbildung. Als Hartmut vor 4 Jahren zu ihnen kam, haben sie eine Versicherung für ihn abgeschlossen. Diese deckt leider nur einen kleinen Teil der hohen Kosten. Deshalb muss die junge Familie immer wieder Behandlungen für Hartmut aufschieben. Das bricht ihnen das Herz. 💔 

    Nach vielen Tierarztbesuchen steht nun fest: 👉 Ein Pfötchen muss amputiert werden, damit er endlich keine Schmerzen mehr hat. 

    Die gute Nachricht: Die junge Familie hat eine OP-Versicherung, die einen Teil der anstehenden Operationskosten übernimmt. 

    Aber: 
    ❗Alle Folgekosten – Medikamente & Nachsorge – übersteigen das, was die Familie stemmen kann. 
    ❗Die Behandlung seines angeborenen Herzfehlers und der schweren Autoimmunkrankheit wird auch langfristig teuer bleiben. Und allein schaffen sie es nicht!

    👉 Darum suchen wir Patinnen und Paten für Hartmut. 
    Schon ein paar Euro im Monat – egal in welcher Höhe – helfen, ihm ein schmerzfreies Leben zu ermöglichen. 
    Jeder Beitrag macht einen Unterschied und schenkt Hartmut Lebensqualität. ❤️ 

     

    Wenn Ihr Patin oder Pate werden möchten, spendet auf unser Bankkonto (IBAN DE11604500500030198762) unter dem Verwendungszweck „Kater Hartmut“ oder bei Paypal 



    Jetzt Spenden

    ❤ Im Namen von Hartmut sagen wir schon jetzt von Herzen Danke! ️

  • bali

    Bali braucht Euch – Ein Herz für einen tapferen Kater ❤️🐾  

    Bali ist gerade einmal 3 Jahre alt – ein junger, lebensfroher Kater, der zusammen mit seiner Schwester Nala bei seiner Familie lebt. Die beiden sind unzertrennlich: Bali liebt es, Nala zu putzen, mit ihr zu kuscheln und gemeinsam auf dem Balkon die Sonne zu genießen. 🌞🐾  

    Doch plötzlich änderte sich alles. Bali ist schwer herzkrank. 😭Vor wenigen Wochen verschlechterte sich sein Zustand dramatisch: Ein Lungenödem brachte ihn in Lebensgefahr. Er musste in die Klinik und wurde dort in eine Sauerstoffbox gelegt – es war unklar, ob er überlebt. Seine Familie bangte um ihn, doch Bali kämpfte! 💪  

    Nach einem Wochenende durfte er nach Hause, doch nur wenige Tage später war seine Atemfrequenz wieder besorgniserregend hoch. Er musste erneut in die Klinik, erneut in die Sauerstoffbox – erneut kämpfte er ums Überleben. Und wieder hat er es geschafft. Doch dieser Kampf hat seinen Preis.   

    Balis Behandlungen, Klinikaufenthalte und Medikamente haben bereits 4000 Euro gekostet – eine Summe, die für seine alleinerziehende Tierhalterin unmöglich zu stemmen ist. Sie gibt alles für ihre 3 Kinder und ihre geliebten Katzen, doch das Geld reicht kaum für den Alltag, obwohl sie arbeiten geht. Die Töchter sind noch im Studium bzw. auf dem Gymnasium. Alle wissen, wie wichtig eine gute Ausbildung und ein guter Job sind, um das Leben zu meistern. Gerade deshalb ist es ihnen auch so unangenehm, um Hilfe zu bitten.  

    Lasst uns helfen – gemeinsam! 🙏  

    Werdet Bali-Pate und schenkt ihm Zeit zum Leben!  

    Bali muss regelmäßig zur Kontrolle zur Kardiologin, braucht spezielle Medikamente und eine angepasste Versorgung. Sein Frauchen muss unteranderem drei Mal am Tag seine Herzfrequenz messen, doch das macht sie gern, da es der kleinen Familie etwas mehr Zeit mit dem jüngsten Familienmitglied ermöglicht 💕 

    ❤️ So könnt ihr helfen: 

    🐾 Übernehmt eine Patenschaft – schon ein kleiner Betrag im Monat hilft!  

    🐾 Spendet einmalig – jeder Euro zählt!  

    Update: Bali hat es leider nicht geschafft. Sein Herzleiden war schon zu weit fortgeschritten. Daher hat sich die Tierhalterin nach dem letzten Herzultraschallbefund entschlossen, Bali gehen zu lassen 😭. Allerdings bleiben die 4000 € Schulden für den Klinikaufenthalt. Daran wird sie noch lange zahlen müssen. Und wenn wir ihr schon nicht den Schmerz über den Verlust ihres geliebten Katers nehmen können, dann können wir ihr dennoch helfen: Balis Schwester Nala bekommt von der Tiertafel 2/3 des benötigten Futters. Wie wäre es, wenn wir die Tierhalterin weiterhin unterstützen? Dann könnte sie mit diesen Spenden das restliche Futter und etwaige Tierarztbesuche für Balis Schwester Nala bezahlen. Das ist dann Hilfe für Bali bis zum Ende und darüber hinaus ….💕

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  • Wenn das Geld nicht mehr fürs Tier reicht

    Wenn das Geld nicht mehr fürs Tier reicht

    Quelle: Marbacher und Stuttgarter Zeitung // Autor: Oliver von Schaewen // Foto: Andreas Essig //   Zum Artikel
    Dramatisch angestiegen ist die Zahl derer, die um Futter bei der Tiertafel Ludwigsburg/Heilbronn bitten.

    WIE KANN MAN HELFEN?

    Spenden Geldspenden sind nach Auskunft der Tiertafel hilfreich, damit Tierfutter gekauft oder tierärztliche Behandlungen finanziert werden können. Die Bankdaten sind auf der Internetseite der Tafel zu finden: backup.tita-lbhn.de/.

    Patenschaft Die Tiertafel vermittelt Patenschaften für einzelne kranke Tiere und deren bedürftige Besitzer. Durch monatliche Zuwendungen können aber auch Medikamente für die sogenannten Notfellchen finan- ziert werden.

    Lager Die Tiertafel sucht ein neues Lager, um Nahrungsmittel und anderes Zubehör zur Tierhaltung unterzubringen. Sollte jemand ein Objekt vermitteln oder zur Verfügung stellen können, sollte er Kontakt auf- nehmen unter 0 15 25/ 71 02 55 89. ole

     

    Kreis Ludwigsburg. Spritgeld lehnt Jürgen Pony kategorisch ab. Einmal im Monat fährt der 66-Jährige in seinem Privatwagen Futter der Tiertafel Ludwigsburg/Heilbronn aus. Pony startet am Wohnort Oberstenfeld und versorgt Bedürftige, die sich Nahrung für ihr Haustier nicht mehr leisten können. Die 70 Kilometer lange Tour führt von Ilsfeld, Lauffen und Besigheim über Großbottwar und Steinheim zurück ins obere Bottwartal. Daheim in Oberstenfeld sichtet er im Lager auf dem ehemaligen Werzalit-Gelände oft schon am frühen Morgen die Bestände. In jüngster Zeit jedoch mit einiger Sorge.

    Denn die Regale im Lager sind längst nicht mehr so voll wie noch vor zwei Jahren. Die Nachfrage habe sich seither verdoppelt, berichtet Bettina Reichel, Vorsitzende des Vereins Tiertafel, der 2019 gegründet wurde und jetzt 48 Mitglieder zählt. Der Krieg in der Ukraine habe auch Haustiere ins Land gebracht. Zudem könnten sich viele Menschen Futter und Tierarztkosten, die im November wegen einer neuer Gebührenordnung explodiert seien, nicht mehr leisten. „Wir treffen auf sehr viel Not“, erzählt Reichel, die von 110 Hunden, Katzen und anderem Getier bei derzeit 67 Haltern spricht.

    Die Motivation der Vereinsmitglieder sei ungebrochen, doch bei dem Andrang könnte der Verein mehr Helfer und Spenden vertragen. „Wir sind die einzige Tiertafel in Deutschland, die das Futter bis vor die Haustür anliefert“, sagt Bettina Reichel. Andere Tafeln operierten in größeren Städten – dort holten sich die Bedürftigen Futter und Katzenstreu per ÖPNV am Lager ab. Das klappe bei der Tiertafel für die beiden Landkreise Ludwigsburg und Heilbronn jedoch nicht. „Wir sind viel zu sehr auf der Fläche verteilt, die Menschen können hier nicht vom Land aus zu uns kommen. Sie haben ja auch kein Auto.“ Für einen Hund wiege eine Monatsration beachtliche 30 Kilogramm. Solche Mengen seien nicht einfach zu bewegen.

    So geht es derzeit mit fünf Privatautos alle vier Wochen los, bis an die Stadtgrenze von Stuttgart und in Teilorte von Vaihingen an der Enz. Reichten noch vor zwei Jahren pro Tour rund 300 Kilo Futter, sind es inzwischen 500.

    Mehr Spenden und auch kleinere Arbeiten im Lager oder für die Webseite des Vereins wären langfristig nötig, erklärt Bettina Reichels Ehemann Sven Scheuermann, der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Geldspenden hielten die Hilfe aufrecht, so könnten die Vereinsmitglieder Futter nachkaufen. Wertvoll sei aber auch die Unterstützung eines Tierfutter-Ladens und einer Discounterkette in Ilsfeld. „Dort steht für uns ein Korb, und die Kunden können dort eingekauftes Futter für uns ablegen.“ Tiernahrung, dessen Haltbarkeitsdatum fast oder ganz abgelaufen sei, bekommt der Verein aus dem Handel nicht. „Eine solche Hilfe würde uns aber freuen und weiterhelfen.“

    Froh ist die Tiertafel über den Support durch die Backnanger Levkas GmbH, die das alte Lagerhaus auf dem Oberstenfelder Werksgelände für eine „extrem tierliebe“ Miete zur Verfügung stellt, so Scheuermann. Allerdings werde der Verein die Halle wahrscheinlich irgendwann in den nächsten zwei Jahren räumen müssen, da Levkas mit der Gemeinde auf dem Areal das große Neubaugebiet Bottwarwiesen für 1300 Personen errichten wolle. „Wir sind auf der Suche nach einem neuen Lagerhaus, tun uns aber schwer damit.“ Scheuermann, der als Höpfigheimer wie viele andere Vereinsmitglieder im Raum Marbach und Bottwartal wohnt, wäre froh, wenn wieder eine Halle mit einem festen Gemäuer gefunden werden könnte. „Eine Scheune reicht leider nicht, weil wir die Tiernahrung vor Nagern schützen müssen.“

    In einzelnen Rathäusern habe der Verein schon auf der Suche nach einer neuen Halle angeklopft, doch habe sich noch nichts ergeben, erzählt Sven Scheuermann, der wie seine Frau bei Bosch arbeitet und erschrocken war zu sehen, wie wenig sich die bedürftigen Menschen wirklich leisten könnten. „Das ist schon schlimm zu hören, dass auf etwas gespart wird, was andere sofort selbst schnell kaufen könnten.“ Einen Missbrauch des Vereinsansinnens schließt Sven Scheuermann weitgehend aus. „Wer zu uns kommt, muss sich outen und seine Vermögensverhältnisse offenlegen.“ Diesen Schritt scheuten sicherlich viele. Wer dennoch komme, meine es ernst: Tiere sollten nicht im Tierheim landen müssen, findet Scheuermann. Es sei schön, wenn Menschen im Haustier weiterhin einen Rückhalt fänden. So hätten auch Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine ihre Lieblinge mitgenommen. „Die Geflüchteten sind untereinander sehr gut vernetzt und kommen vermehrt auf uns zu.“

    Zugenommen hat offenbar auch der Bedarf an Spezialnahrung für kranke Tiere. Michaela Kroker, die früher als freigestellte Betriebsrätin bei der Deutschen Post tätig war und an diesem Vormittag ebenfalls im Lager mithilft, staunt: „Eine Packung Trockenfutter für Katzen mit Bauchspeicheldrüsenentzündung kostet 38 Euro. Sonst zahlt man für normale Nahrung etwa sechs Euro.“

  • Mit dem Haustier auf der Flucht

    Hilfe für Tiere in Not

    Quelle: Marbacher Zeitung // Autor: Sabine Armbruster // Foto: Simon Granville // Zum Artikel
    Iryna Verbivska, Alina Avdonina und Mohammed Al Dgburi sind im Februar aus der Ukraine geflohen. Dass ihre Hunde mitkommen, stand für sie außer Frage, obwohl sie sonst nur das Nötigste mitnehmen konnten. Die Tiertafel Ludwigsburg/Heilbronn hilft den Flüchtlingstieren.

    KREIS LUDWIGSBURG. Das Bild, das Mohammed Al Dgburi beim Besuch in der Redaktion unserer Zeitung vorzeigt, geht direkt ins Herz. Seine Frau Alina Avdonina hat es irgendwo unterwegs auf der Flucht vom ukrainischen Charkiw über Polen bis nach Ludwigsburg mit dem Smartphone gemacht. Er liegt, in eine warme Jacke gekleidet, schlafend auf dem zurückgeklappten Fahrersitz des Autos. Auf seinem Bauch hat sich ein rotbrauner, wuscheliger Zwergspitz zusammengerollt und schläft ebenfalls.

    Ein Bild, das zeigt, wie eng die Bindung zwischen Mensch und Hund ist. Und das ebenso deutlich macht, warum weder Al Dgburi noch Avdonina die Flucht ohne ihre beiden Hunde angetreten hätten. „Ich hätte die Tiere nie verlassen können“, sagt Alina Avdonina. „Wir sind wie eine Familie.“

    Und dennoch: Dass sie die beiden Fellknäuel, den achtjährigen Jonny und dessen Sohn, den vierjährigen Tedy, mitnehmen konnten, war ein enormes Glück. Denn als sie am 26. Februar, nur mit dem Nötigsten in einer kleinen Tasche ausgerüstet, in ihrer Heimatstadt ins Auto stiegen und losfahren wollten, sprang dieses nicht an. Warum, wissen sie nicht. „In der Nähe ist eine russische Rakete eingeschlagen, vielleicht war das die Ursache“, mutmaßt die junge Frau.

    Freunde, die zwei Autos hatten, liehen ihnen eines davon, wofür sie unglaublich dankbar sind. Denn, so erzählt Avdonina: „Im Bus durfte man keine Tiere mitnehmen.“ Deshalb hätten viele Flüchtende ihre Lieblinge schweren Herzens zurückgelassen und sie, sofern möglich, bei Freunden und Verwandten untergebracht. Eine weitere Sorge, die viele Tierbesitzer umgetrieben habe, sei gewesen, mit Katze oder Hund unterwegs keine Unterkunft zu bekommen und auch im Ausland kein Geld für Tierfutter zu haben.

    Deshalb seien am Anfang viele herrenlose Tiere durch die Stadt geirrt. Jetzt seien dort praktisch keine mehr. „Die Russen haben sie getötet“, glaubt die junge Ukrainerin. „Ein paar haben sich vielleicht vor lauter Angst auch versteckt.“ Allerdings gebe es inzwischen auch Freiwillige, die versuchten, die zurückgelassenen Tiere über Polen aus dem Land zu bringen. Denn Tierheime gebe es dort inzwischen keine mehr.

    Wo sie nach ihrer gefährlichen Flucht mit Raketenbeschuss letzten Endes landen würden, wussten die beiden nicht, aber es spielte auch keine Rolle für sie. „Hauptsache, ein Bett und eine Unterkunft, wo die Hunde erlaubt sind.“ Eigentlich dachten sie, sie könnten ins benachbarte Polen fliehen und dort das baldige Ende des Krieges abwarten. Dass der so lange dauern würde, damit hat keiner von ihnen gerechnet. Und jetzt? „Wir haben in einer schönen Gegend gelebt; jetzt ist alles kaputt; trotzdem leben noch Menschen dort.“ Letzten Endes führte die Flucht sie über Polen nach Ludwigsburg, wo sie heute in einer Anschlussunterbringung leben.

    Dort haben nicht nur Frauchen und Herrchen das ersehnte Bett. Auch Tedy und Jonny können es sich in zwei kuscheligen Körbchen gemütlich machen, haben alle notwendigen Impfungen bekommen und brauchen auch nicht zu hungern. Zu verdanken haben die Vierbeiner das der Tiertafel Ludwigsburg/ Heilbronn, einem gemeinnützigen Verein, der Tierhalter unterstützt, die nicht mehr selbst für Futter- oder Tierarztkosten ihrer Lieblinge aufkommen können. „Aktuell betreuen wir acht ukrainische Tierhalter mit acht Hunden und drei Katzen“, berichtet Bettina Reichel, die Erste Vorsitzende des Vereins. Insgesamt würden derzeit rund 70 Tiere von bedürftigen Haltern mit allem Notwendigen versorgt. In erster Linie Katzen und Hunde, aber auch drei Vögel und drei Meerschweinchen seien darunter, so Reichel.

    Auch Iryna Verbivska ist mit ihrem Hund Nigel auf der Flucht aus dem ukrainischen Tscherkassy im Landkreis Ludwigsburg gelandet und wohnt heute in Kornwestheim. Nigel ist ein Staffordhire Bullterrier und ein sanftmütiger Schmusebär, der das schlechte Image der Rasse Lügen straft. Ohne ihn zu fliehen, wäre für Verbivska ebenfalls unvorstellbar gewesen. Mit ihrer Mutter und ihrer Oma, deren beiden Katzen und Nigel war sie zunächst nach Moldawien geflohen. „Aber dort gab es keine Arbeit und kein Geld, deshalb bin ich nach Deutschland geflogen und habe gefragt, ob unsere Tiere auch mitkommen dürften“, erzählt die junge Frau, die fließend Deutsch spricht und deshalb inzwischen als Dolmetscherin im Ludwigsburger Rathaus arbeitet. Zum Glück habe man das bejaht. „Sonst wäre ich wieder zurückgegangen.“ So jedoch sind Mutter und Oma samt Katzen nachgekommen.

    Durch Zufall ist Iryna Verbivska auf die Tiertafel gestoßen, die ihr in der Anfangszeit geholfen hat. Heute ist sie nicht mehr darauf angewiesen. Nun stellt sie den Kontakt zu Landsleuten her, die nicht wissen, wie sie hier das Geld für ihre Lieblinge aufbringen sollen. „Aber die Telefonnummer der Tiertafel bekommen nur die, von denen ich weiß, dass sie in Not sind“, betont sie. Und die sind, wie Mohammed Al Dgburi und Alina Avdonina, unendlich dankbar für die Hilfe.

  • BW24-Portal

    Tiertafel kümmert sich um Haustiere von Bedürftigen: „Wir unterstützen, wo wir können“

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    Quelle: BW24  // Foto: © Sina Alonso Garcia/BW24 // Zum Artikel
    Die Tiertafel in Oberstenfeld sammelt Futter und andere Spenden für Tiere von Bedürftigen. 35 tierliebe Ehrenamtliche sorgen dafür, dass die Regale gefüllt sind und die Spenden rechtzeitig ankommen.

    Oberstenfeld – Es kann jeden treffen: Man wird schwer krank, verliert seine Arbeit oder rutscht in eine mickrige Rente und plötzlich reicht das Geld nicht mehr zum Leben – geschweige denn, um ein Haustier zu versorgen. Wer plötzlich mit Hartz IV oder einer kleinen Altersvorsorge auskommen und zudem eine Katze, einen Hund oder ein Kleintier ernähren muss, steht vor einem Dilemma. „Für viele dieser Menschen sind ihre Haustiere ihr einziger Halt im Leben“, sagt Bettina Reichel, erste Vorsitzende der Tiertafel in Oberstenfeld (Kreis Ludwigsburg), im Gespräch mit BW24.

    Auf einer Fläche von 75 Quadratmetern sammelt die Tiertafel Futter, Körbchen, Fressnäpfe, Leinen, Halsbänder – und alles andere, was Tiere eben so brauchen. Ehrenamtliche Tafel-Mitglieder verpacken kiloweise Säcke Futter für 40 Tierhalter aus den Landkreisen Ludwigsburg und Heilbronn. Insgesamt 80 Hunde, Katzen, Vögel, Meerschweinchen und Kaninchen bekommen so regelmäßig genug zu fressen.

    „Alle drei Wochen fahren wir die Pakete an die Besitzer aus – die meisten von ihnen haben kein eigenes Auto“, erklärt Michaela Bakowski, zweite Vorsitzende des Vereins. Im dreiwöchigen Turnus liefert die Tiertafel zwei Drittel der durchschnittlich benötigten Futtermenge an die Bedürftigen aus. Ein Drittel muss der Tierhalter selber aufbringen. Auch Kosten für den Tierarzt übernimmt der Verein zu einem Großteil.

    Fast täglich steht Michaela Bakowski im Lager, sortiert die Spenden und packt Pakete. „Ein Fitnessstudio brauche ich bei der Schlepperei hier nicht mehr“, lacht sie. Alleine das Futterpaket für eine Besitzerin von drei Hunden, das Bakowski gerade verpackt hat, wiegt mehr als 26 Kilogramm. Insgesamt kommt für die 100 Tiere in drei Wochen eine Menge von fast 300 Kilogramm an Futter und Spendenmaterial zusammen.

    „Die meisten Spenden hier kommen vom Fressnapf in Ilsfeld“, erklärt Bakowski. Auf einer Aktionsfläche würden Kunden dort gezielt angesprochen, neben ihren regulären Einkäufen auch etwas für die Tiertafel zu kaufen. „Für den Fressnapf und für uns ist das eine Win-Win-Situation“, so Bakowski. Auch die Kaufland-Filiale in Ilsfeld kooperiert mit der Tiertafel. Dort können Kunden ihre Pfandflaschen in eine Sammelbox werfen, deren Erlös später direkt an die Tafel geht.

    Tiertafel auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten – altes Gelände wird abgerissen

    Auch Privatleute geben regelmäßig Spenden bei der Tiertafel ab. „Wir haben eine Familie, die regelmäßig ein mit Tierbedarf vollgeladenes Auto bei uns vorbeischickt – sie möchten allerdings anonym bleiben“, sagt Bakowski. Immer wieder finden Mitarbeiter der Tiertafel vor ihrer Haustüre Spenden vor – „auch hier wissen wir nicht immer, von wem sie kommen.“ Viele Spender melden sich zudem über die Website des Vereins oder soziale Netzwerke.

    Ein tierlieber Mensch ist offenbar auch der Vermieter des Lagers auf dem Fabrikgelände in Oberstenfeld, der dem Verein die Räumlichkeiten für einen „symbolischen Betrag“ zur Verfügung stellt. Aktuell muss sich die Tiertafel leider nach einer neuen Bleibe umschauen. „Das Gelände wird abgerissen, weil die Firma pleite gegangen ist“, erklärt Bettina Reichel. Wann genau der Abriss vollzogen wird, wisse man nicht. „Natürlich müssen wir uns jetzt schon nach neuen Räumen umschauen, um rechtzeitig etwas Neues zu finden.“ Am liebsten wäre dem Verein ein Standort inmitten der Landkreise Ludwigsburg und Heilbronn, ähnlich wie das Bottwartal.

    Tiertafel-Vorsitzende: Menschen helfen, damit sie ihr geliebtes Tier nicht abgeben müssen

    „Wichtig zu erwähnen wäre, dass wir nur Tierhalter bei uns annehmen, die ihr Haustier schon besessen haben, bevor sie bedürftig wurden“, erklärt Reichel. „Das wird von uns im Voraus genau geprüft. Der Hintergedanke soll nicht sein: Ich schaffe mir ein Haustier an und lasse andere die Kosten übernehmen.“ Vielmehr sei es wichtig, Menschen, die bereits ein Haustier hatten, bevor sie finanziell abrutschten, zu unterstützen, damit sie ihr geliebtes Tier nicht abgeben müssen. Zudem prüft der Verein vorab, ob die Tiere artgerecht gehalten werden.

    Die Arbeit der 35 Ehrenamtlichen, Bettina Reichel und Michaela Bakowski mit eingeschlossen, geht weit über das hinaus, was man unter „ein bisschen Ehrenamt“ verstehen würde. Alleine Bakowski arbeitet jede Woche 20 Stunden im Lager. Die Vereinsvorsitzende Reichel ist praktisch Tag und Nacht für die 40 Tierhalter erreichbar und springt ein, wenn es Notfälle für den Tierarzt gibt. „Alle unsere Mitglieder sind sehr sozial und unglaublich aktiv – wir helfen, wo wir können“, so Bakowski. Oft gehe es nicht nur darum, die Tierhalter mit Futter für ihre Vierbeiner zu versorgen, sondern ihnen auch bei anderen Aspekten unter die Arme zu greifen – beispielsweise, wenn es um kleinere Wartungsarbeiten an Gehegen geht.

    Wer die Tiertafel mit einer Spende unterstützen möchte, hat auf der Spendenplattform www.betterplace.org die Möglichkeit dazu. Weitere Informationen finden sich unter backup.tita-lbhn.de/ sowie auf Facebook und Instagram.